Ballerina Princess

Das eine...

Ich weiß es nun wieder...

der kopf von bofh durchgerüttelt, verwirrung - musik zur beruhigung führte zum zeichnen -vom Zeichnen, einen freien Kopf geschöpft - ein Wille entstanden zum Schreiben inspiriert - während des Schreibens es erkannt...

wie lang ist es her, als ich daran gedacht hab es zu erlangen - nein nicht nur davon träumen, nicht phantasieren, nicht wünschen... [ doch klar schon auch ]

aber...

... was hab ich wirklich unternommen?
... was hab ich dafür getan?
... hab ich mich hinausgewagt um es zu suchen?
... hab ich mir die mühe gemacht es zu finden?
... hab ich mir die zeit genommen es kennen zu lernen?
... hab ich mir ein herz gefasst um darum zu kämpfen?

NEIN! NICHTS! GAR NICHTS VON ALLE DEM!


Was hab ich stattdessen gemacht?

... davon geträumt... mich zurückgezogen... hoffnungen gemacht... nichts für diese getan... weder gesucht... noch gefunden... weder kennen gelernt... noch darum gekämpft... ganz im gegenteil; abgestoßen hab ich es... es ziehen gelassen... es unterdrückt... nichts gewagt... es bereut... doch nicht besser gemacht... sondern verschlossen... hinter masken versteckt... dabei es weggejagt... einen schutzwall errichtet... der mir jediglich schutz vor dem was ich erlangen will bot... mich in spinnweben gefesselt... doch es flog nicht von selbst in mein netz, ich selbst war meine eigene beute... hab gelitten, es nicht zu besitzen... (fast) mehr noch wie man an ihm selbst leiden kann... ich zerbrach... hoffte es würde die scherben aufheben... von allein... doch es geschah nicht... ich blieb liegen... bin kaputt gegangen in tausende von Scherben... und verlierte schließlich völlig den Glaube daran... und ich blieb liegen... verdrängte es... ließ es in vergessenheit geraten... ignorierte das wahre daran... und es blieb mir unbemerkt... bin gefallen... nicht mehr aufgestanden... blieb einfach liegen...

ich erkannte nicht mehr das schöne daran... sah es nur noch so an... dass ich es nicht besitzen kann... hasste es... dass es mir verborgen blieb... verborgen bleibt... und dachte, dass es mir immer verborgen bleiben wird... fraß den hass nur in mich hinein... suchte, denn irgendjemand muss ja schuldig sein... ich kam auf mich - nicht verkehrt... aber das warum erfragen konnte ich nicht mehr... ich ließ es so verweilen... kümmerte mich nicht um den grund des seins... und hasste es weiter... fraß den hass in mich hinein... ich wollte es immer noch haben... doch es war mir vergönnt... schon früher... heute... jetzt in diesem moment... und in alle ewigkeit... so glaubte ich... so ging ich durchs "leben"... stets von dem gedanken begleitet... lehnte es nur noch ab... unbewusst, unbemerkt - es war der hass... projezierte dadurch nur negatives... begann alles so zu sehn wie es... und noch weitaus mehr blieb mir vergönnt... schuldige mussten her... natürlich ich... doch hilfe wollte ich nicht... warum auch?... ich sah keinen grund dazu...

so ist nun mal mein leben, dachte ich... verkorkst... krank... ungewollt... zwecklos... wertlos... unbedeutend... eine einzige last eben... für mich... und für alle andere die mich umgeben - davon war ich überzeugt... aus einer trunkenen silvesternacht ausversehn erzeugt... niemals gewollt... nur den einzigen fehler haben sie gemacht; nicht abgetrieben... bereuen es nun schon seit ich am leben bin... lassen mich spüren was ein unfall ich doch war... ich es bin... und immer bleiben werde... dass ich nichts erreichen kann und werde... nur so konnt und wollt ich mir ihr verhalten mir gegenüber erklären...

und ich sah es ebenso wie sie... war des lebens nicht mehr froh... sah keinen sinn darin... doch ließ ich es verborgen... all meine sorgen... meine gedanken... meine gefühle... ich häufte sie zusammen... konnte die last nicht mehr halten... suchte nach fluchtwegen... nach ablenkungen... nach betäubung... und ich fand sie auch... sie verdrängte meine schmerzen... ließ mich die realität zumindest für einen moment vergessen... all meine sorgen, gefühle waren wie verflogen... all das ging verloren... es ging mir gut so... ich war in mir völlig leer... richtig fühlen konnte ich schon nicht mehr... ich glaubte es zu können... doch ich tat es nicht... war nur noch eine hülle... nur die masken boten mir ein ausdrucksstarkes gesicht... das gesicht welches die welt sah... welches die welt sehen wollte... welches schwäche zeigen verhindern sollte... denn hab ich eins von meiner mutter dann ist es wohl dies... schwäche zeigen das gibt es nie... schmerzen behalte man für sich... tränen weinen - das gibt es nicht... dass schwäche zeigen das mutigste, bedeutendste zeichen für stärke ist - an sowas dachte ich damals noch nicht... und so blieb ich marionette... unbewusst tat ich das was mir war am meisten verhasst... sich selbst zu verleugnen... sich verstellen... nicht für sich... sondern für andere...

ich bin zerbrochen... blieb zurück in scherben auf dem boden liegen... und jeder atemzug war ein weiterer schritt auf mir... von ihnen... von der Gesellschaft... von dir... und vorallem von mir selbst... zertrümmert... zerschlagen... zermalmt... fast bist zum nicht mehr vorhanden sein...


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