Ballerina Princess

In den Sternen...

Du wachst auf. Vom Lärm. Früh morgens. Wirst aus deinem Traum von Fredchen, die eig. wie Katzen aussahen, gerissen und da sind sie auch schon wieder:
Gedanken!

Ach Herrgott, die sind doch wirklich zum Verfluchen! Erst kann man nicht deswegen einschlafen, weil sie ständig einem im Kopf rumschwirren, einen immer und immer wieder beschäftigen, einfach nicht loslassen wollen und immerzu tauchen weitere auf.

Kaum, noch mehr im Schlaf als wach, kommen diese Biester wieder! Lassen einen nicht mehr in die Traumwelt eintauchen. Verdammt, ich hasse es...

Und dann erst WAS das für Gedanken sind!!
Völlig unterschiedlich, einer sinnloser und dümmer als der andere. Zum Beispiel: wie schreibt man jonny? oder Johnnie? Johnny? Jonnie? - ach was weiß ich, eigentlich nütz es mir ja gar nix, aber trotzdem schwirrt es in meinem Kopf herum... verdammt!

Aber der jetzige Gedanke ist ja NOCH schlimmer! Nein, nicht weil es noch viel unbedeutender ist. Nein, sondern weil er bedeutend ist für mich, irgendwie... und ich wünscht er wäre es nicht.
Und dann frag ich mich...

... was mir daran liegt? Ob er überhaupt wertvoll ist? Oder ob ich mir das alles vielleicht doch nur einrede? Einbildung meiner selbst? Aber warum? WILL ich es vielleicht auch nur eingeredet haben? Aber warum sollte ich mir einreden, dass es wertlos ist? Als Schutz?...

Ach ihr seht ja, wie sich das fortsetzt: Endlos!

Zum Verständnis erstmal, die Situationsschilderung. Also...

Es handelt von ?Nick?, Oliver ist sein richtiger Name, 21, aus Ulm, studiert an der BA. Ich kenn ihm aus dem Chat, schon ca. seit Beginn des Jahres, so genau weiß ich das gar nicht...
Nun ja, auf jeden Fall hab ich in ihm einen wirklich sehr guten Freund gefunden. Er half mir bei Problemen und ich vertraute ihm mehr an, als sonst Jemanden. Auch er von seiner Seite aus.

Irgendwann glaubte ich langsam mehr für ihn zu empfinden. Ich hab alles abgesucht, was ich aus dem Internet, auf seinen Seiten über ihn in Erfahrung bringen konnte - Völlig verrückt eben!

Als mir das erstmal so richtig bewusst wurde, oder besser gesagt, ich mich dem stellte, versuchte ich die Gefühle zu verdrängen, zu vergessen, zu verlieren - könnte man sagen. Ich hab meine Gefühle oft unterdrückt, ich muss sagen ich bin wirklich gut darin! Zwar leidet darunter, des öfteren mein Selbstwertgefühl, weil ich mich damit selbst runterzieh, aber naja, alles hat seinen Preis...

Alles schon wieder vergessen, kamen seinerseits plötzliche Andeutungen. Ich sah sie nicht. Denn ich wollte es auch nicht. Eines Tages sagte ich dann vor Freude, weil ich mir sicher war, dass da keinerlei Anspielung in seinen Wörtern verborgen waren, ich sei so überglücklich, weil ich mir nun ganz sicher sei, dass ich was falsch verstanden habe... (oder so ähnlich^^)
Naja, er wusste wovon ich redete und als ich schwieg, machte er mir kenntlich, dass diese Aussage ein Irrtum war. Erstmal war ich nur geschockt! Wollte auch lange Zeit, nur sehr sehr ungern darüber reden, wenn ich nun zurückblicke, versteh ich meine Haltung demgegenüber nicht einmal...

Es blieb auf Distanz. Gute Freunde eben, aber es war nicht verflogen. Dann erzählte er mir von einem Mädchen, der ?Nick?. Er mochte sie sehr, kannte sie so lang wie mich. Sie hatte dieselben Probleme, wie ich sie zu der Zeit immer noch hatte, überstanden.

Ich erinner mich noch gut, als er mir dies verkündete. Es war als konnte ich seine Freude über die Buchstaben förmlich fühlen...


> Ich weiß nicht, ob du das jetzt gut oder schlecht findest, aber ich hab eine weiter in meinem Nebeltopf.

Das bedeutete soviel, wie, ja - er könne sich mehr (in Richtung Beziehung) mit ihr vorstellen.

Und was meinte ich dazu? Ich mochte ihn im Grunde immer noch sehr... und wie. Da merkte ich es wieder so stark. Jetzt wo er sich allmählich von mir abwandte. Soll ich ihm sagen, wie gern ich ihn mag?

>
Hey das ist ja super!!! *freu*

Dergleichen antwortete ich. Völlig entgegengesetzt von dem was ich empfand. Warum? Ich wollte es so. Ich wolte ihn für mich haben, aber noch mehr wollte ich das er eine Andere, eine Bessere bekommt. Dass es ihm gut geht, er glücklich ist. Das könnte er mit mir niemals erreichen, davon war ich überzeugt.

Er erzählte mir, wie es mit ihr lief. Das wollte ich auch so überliefert bekommen. Ich war eben ein Freund und der Meinung, wenn man mir etwas erzählen mag, nur zu! Irgendwann kam dann die Begrüßung mit was weiß ich wie vielen ^^ Grinsezeichen und einem "freu" hintendran.
Hmm... was das wohl bedeuten mag? Einem Tag nach ihrem weiteren Treffen. Die Antwort wusste ich schon, aber trotzdem fragte ich:

> Warum denn so fröhlich?

> Wir sind zamma...*freu*

Ich freute mich für ihn. So glücklich schien er mir noch nie gewesen zu sein. Ich freute mich für ihn... glaub ich...

Im Laufe der Beziehung zerriss es mich aber auch irgendwie. Ich machte mich in Bezug auf sie kund. Es gab nicht allzu viel zu finden, aber sie passte zu ihm... das wusste ich.
Oft fand ich sie einfach nur perfekt für ihn. Das was er verdiente.
Manchmal aber suchte ich nach Dingen, in welchen ich für ihn vielleicht besser geeignet wäre. Ich kam mir mies vor.
Für Überzeugung an meiner Person reichte das Selbstbewusstsein nicht annährend aus. Wahrscheinlich besser so. Denn so war sie für ihn einfach nur perfekt und ich hatte richtig gehandelt, als Freund.
Ich war ein Ansprechspartner. Für manches in der Beziehung zumindest.

Zwei Monate glücklichen Zusammenseins vergingen, bis jetzt.

Gestern kam das Gespräch, es gab Probleme. Große Probleme. Sie verschwieg ihm etwas.

> sie hat falsch gemacht dass sie WUSSTE wie oft ich belogen wurde
> dass sie wusste wie zu unehrlichkeit und nicht offen sein stehe
> und sie versprach IMMER offen zu sein
> und mir IMMER alles zu sagen
> es war eine Lüge..sie versprach mich nie anzulügen
> sie hat schon jetzt ihre unschuld diesbezüglich verloren
> ich WILL belastet werden...
> sie will das ich nie gehe..ich soll ihr versprechen "nie" zu gehen - selbst kann sie aber keine 2 moante das versprechen halten "nie" zu lügen

Er beruhigte sich wieder (ja- das GANZE Gespräch war noch weitaus verheerender und wütend!). An dem besagten Abend verdrängte er es mit Alkohol für einen Moment. Heute abend steht das klärende Gespräch an. Es ist irgendwie seltsam. Ich fühl mich seltsam...
Es zieht mich ungemein runter... ich weiß nicht recht wieso. Womöglcih will ich es auch nicht wissen, die Antwort würde mir so oder so verborgen bleiben.

Aber immer diese quälende Gedanke an ihn. Die Worte, die er mir im Laufe der Zeit geschrieben hat. Auch während der Beziehung. Manchmal scheint es mir als stecke mehr dahinter... Vorallem, als wir aneinander vorbei redeten und er meinte ich fragte ihn nach seiner Meinung über mich...

> Ich kann es dir nicht sagen, weil ich es selbst nicht wissen darf/will.

Was will er mit diesem Satz denn Aussagen? Er darf es nicht? Von wem aus nicht? Will er es nicht wissen, wegen dem, von dem er nicht darf? Ist er es selbst? Oder kann ich das ganze einfach nur völlig anders interpretieren?

manchmal freu ich mich darüber, wenn es zweideutigkeit spiegeln würde. Meistens hasse ich es aber.

Es ist zwar noch sehr wage, sehr offen dahingestellt, weit aus dem Fenster gelehnt oder gar unmöglich!
Was ist, wenn er mir aber doch entgegen kommen wird?
Irgendwann...
Was soll ich machen, sagen?


>"Nein, ich mag dich zu sehr."

Das wäre meine Antwort. Seltsam, aber wahr.

Begleitet von den Gedanken...


Du bist 21, ich 15 - was willst du mit mir anfangen?
Du bist gelehrt, ich bin dumm - über was willst du da groß mit mir reden? Du wohnst in Ulm, ich nähe Isny - wann sollten wir uns da schon groß sehen?
Du musst für BA lernen und mir stehen ZK's bevor - woher willst du die Zeit aufbringen?
Du erwartest bedingungsloses, blindes Vertrauen, Offenheit in jedem Punkt und ich kann niemandem mein ganzes Vertrauen schenken oder alles sagen.
Ich will niemanden, dich erst recht nicht, belasten, du willst belastet werden - aber ich könnt dir nie eine Last aufdrücken.
Du hast was wirklich gutes verdient, was weitaus besseres als die ganzen Jahre - und ich kann dir das nicht bieten. Auch wenn ich noch so sehr wollte.
Ich würde alles tun, damit du fröhlich bist, lachen kannst, niemals weinst - aber unter diesen Bedingungen kann ich das einem so einzigartigem Menschen wie dir nicht gewähr leisten.
Ich hab Angst dich jemals zu verletzen, dich jemals zu verlieren, dich jemals zu hassen - aber ist das nicht unabsehbar?

Es tut mir Leid.

Ich mag dich so sehr, deswegen kann ich nicht mit dir zusammen sein.


Da steh ich nun. Mach mir über etwas Gedanken, was noch in den Sternen geschrieben steht. So weit entfernt, strahlen sie am Firmament. Doch alle sind sie mir noch so fern und unbekannt.

Ich und verliebt? Niemals!

In Hoffnung auf ein baldiges Ende...
Nüsschen...

30.8.06 18:35
 


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